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Google-Unternehmensprofil

Der Firmeneintrag in Suche und Karten

Der kostenlose Eintrag, der Ihr Unternehmen mit Anschrift, Zeiten und Bewertungen in der Google-Suche und in Google Maps zeigt.

  1. Profil anlegen, Ort oder Gebiet angeben
  2. Google bestätigt das Unternehmen
  3. Kategorie, Zeiten und Fotos pflegen
  4. In Suche und Karten erscheinen

Was bedeutet Google-Unternehmensprofil?

Das Google-Unternehmensprofil ist der Kasten, der bei einer Suche nach Ihrem Firmennamen rechts neben den Treffern erscheint — mit Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Derselbe Eintrag ist die Grundlage dafür, dass Sie in Google Maps auftauchen. Es kostet nichts, hieß früher Google My Business und wird heute direkt in der Suche gepflegt.

Voraussetzung ist ein überprüfbarer Ort. Entweder eine Anschrift, an der Kunden Sie antreffen, oder ein benanntes Einzugsgebiet, wenn Sie zum Kunden fahren — beim Heizungsbauer etwa der Landkreis. Google bestätigt das Unternehmen anschließend, je nach Fall per Postkarte, Telefon oder Video. Ein Profil ohne diesen Schritt gibt es nicht, und ein Profil an einer Adresse, an der nichts ist, kann entfernt werden.

Im Profil stehen Kategorie, Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos, Beiträge und die Fragen anderer Nutzer. Die Kategorie hat dabei erheblichen Einfluss darauf, für welche Suchen der Eintrag überhaupt erscheint — sie ist keine Beschriftung, sondern eine Weichenstellung. Die Liste dieser Kategorien gibt Google vor, man kann sie nicht selbst ergänzen.

Genau dort stoßen wir an eine Grenze, die wir offen benennen, weil sie uns selbst betrifft: Für Suchmaschinenoptimierung gibt es in dieser Liste keine eigene Kategorie. Wir sind dort also nicht als SEO-Agentur geführt, und niemand kann es sein. Wer Ihnen einen Spitzenplatz in Google Maps für solche Suchen zusagt, beschreibt etwas, das in dieser Form nicht existiert. Wo eine Tätigkeit keine Kategorie hat, wählt man die nächstliegende und erklärt den Rest im Text.

Bewertungen sind der Teil, der am meisten bewegt — und der rechtlich empfindlichste. Erfundene oder gekaufte Bewertungen sind nach Paragraf 5b Absatz 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb unzulässig, und Google entfernt erkannte Muster. Der zulässige Weg ist schlicht: nach erledigter Arbeit darum bitten, ohne Gegenleistung, ohne Vorauswahl der Zufriedenen. Wie das im Alltag aussieht, steht im Ratgeber zu Google-Bewertungen.

Ein Punkt, der oft übersehen wird, ist die Übereinstimmung Ihrer Angaben. Firmenname, Anschrift und Telefonnummer sollten auf der Website, im Profil und in Verzeichnissen wortgleich stehen — nicht einmal mit »Str.« und einmal mit »Straße«. Abweichungen erzeugen Zweifel, ob es sich um dasselbe Unternehmen handelt. Die Einrichtung im Einzelnen haben wir im Ratgeber zum Unternehmensprofil beschrieben.

Wo die Grenzen liegen, gehört dazu: Das Profil ersetzt keine Website. Die Inhalte liegen auf einer fremden Plattform, die Darstellung ändert sich ohne Ihr Zutun, und Sie können den Eintrag weder mitnehmen noch exportieren. Es ist ein sehr nützlicher Kanal, aber keiner, der Ihnen gehört — dieselbe Abhängigkeit, die wir unter Vendor Lock-in beschreiben.

Für Sie heißt das: Wenn Kunden zu Ihnen kommen oder Sie ein festes Einzugsgebiet bedienen, ist das Profil einer der wenigen Hebel, die nichts kosten außer Sorgfalt. Wir selbst sitzen in Valencia und arbeiten überwiegend aus der Ferne; für uns trägt der Eintrag deshalb weniger als für einen Betrieb mit Ladenlokal in seiner Stadt. Das sagen wir dazu, statt einen Kanal zu bewerben, von dem wir selbst kaum leben.

Zum Nachrechnen

Null: Für Suchmaschinenoptimierung gibt es im Google-Unternehmensprofil keine eigene Kategorie.

Wir haben die Kategorieauswahl für den eigenen Eintrag durchgesehen und keine gefunden, die diese Leistung bezeichnet. Das ist deshalb mehr als eine Randnotiz, weil die Kategorie erheblich mitbestimmt, für welche Suchen ein Profil überhaupt angezeigt wird. Wer eine Tätigkeit anbietet, für die keine Kategorie vorgesehen ist, wählt die nächstliegende und beschreibt den Rest im Text — und sollte Zusagen über Spitzenplätze in Maps für genau solche Suchen mit Vorsicht behandeln.

Quelle: eigene Prüfung der Kategorieauswahl im Google-Unternehmensprofil, 12. September 2026. Unsere eigene Nachschau, offengelegt — keine amtliche Statistik.

Häufige Fragen dazu

Kostet das Google-Unternehmensprofil etwas?

Nein. Anlegen, Bestätigen und Pflegen sind kostenlos. Bezahlen müsste man nur für Anzeigen, die zusätzlich geschaltet werden — das ist ein anderes Thema und keine Voraussetzung für den Eintrag.

Brauche ich ein Ladenlokal für ein Profil?

Nein, aber einen überprüfbaren Bezugspunkt. Wer zum Kunden fährt, gibt statt einer Besucheranschrift ein Einzugsgebiet an. Ohne Bestätigung durch Google entsteht kein Profil, und Einträge an Adressen ohne tatsächlichen Betrieb werden entfernt.

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