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Retainer

Ein fester Monatspreis für laufende Betreuung — wie ein Abo, statt einzeln pro Handgriff abzurechnen.

  1. Fester Monatspreis
  2. Laufende Betreuung
  3. Planbar, Monat für Monat
  4. Kein Pro-Klick-Chaos

Was bedeutet Retainer?

Bei einem Retainer zahlen Sie einen festen Betrag pro Monat und bekommen dafür laufende Betreuung — planbar, ohne dass für jeden kleinen Handgriff eine neue Rechnung kommt. Sie wissen immer genau, was es kostet. Das Wort kommt aus dem Englischen und meint nichts anderes als eine dauerhafte Beauftragung mit festem Preis.

Für Sie heißt das: ein verlässlicher Ansprechpartner, der Ihren Auftritt dauerhaft pflegt und weiterentwickelt, statt nur einmal etwas zu bauen und dann zu verschwinden. Keine versteckten Gebühren, kein Nachverhandeln bei jeder Kleinigkeit — ein klarer Monatspreis, der beide Seiten bindet.

Ein Beispiel: Ein Sanitärbetrieb lässt sich eine Website bauen. Ein halbes Jahr später ändern sich die Notdienstzeiten, ein Geselle verlässt die Firma, eine neue Leistung kommt dazu, und ein Foto auf der Startseite ist veraltet. Mit einem Retainer schreibt der Meister eine kurze Nachricht, und die Änderungen werden eingepflegt. Ohne Retainer müsste er für jede dieser Kleinigkeiten ein Angebot einholen — und in der Praxis bleibt die Seite dann einfach auf dem alten Stand.

Was in einem Retainer steckt, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Üblich sind die laufende Pflege der Inhalte, technische Aktualisierungen und Sicherheits-Updates, kleine Anpassungen und ein fester Ansprechpartner für Fragen. Wichtig ist dabei der Teil, den man von außen nicht sieht: Eine Website besteht aus Software, und Software veraltet. Wer sie nie aktualisiert, riskiert mit der Zeit Sicherheitslücken und Ausfälle — ganz unabhängig davon, ob sich am sichtbaren Inhalt etwas ändert. Ein guter Retainer deckt deshalb beides ab: das, was Ihre Besucher sehen, und das, was im Hintergrund läuft.

Ob Ihnen ein Retainer fehlt, merken Sie an typischen Anzeichen: Ihre Website zeigt Mitarbeiter, die längst nicht mehr da sind. Sie schieben kleine Änderungen seit Monaten vor sich her, weil jedes Mal ein Angebot und eine Rechnung folgen würde. Oder es fühlt sich schlicht niemand für die Seite zuständig, seit sie fertig übergeben wurde.

Sie können auch ohne Agentur etwas tun: Zählen Sie ehrlich, wie oft sich bei Ihnen im Jahr wirklich etwas ändert. Wer nur alle paar Jahre eine Anpassung braucht, fährt mit Einzelaufträgen womöglich besser — ein Retainer lohnt sich erst bei regelmäßigem Bedarf. Und prüfen Sie bei jedem Angebot drei Punkte: Was genau ist im Monatspreis enthalten, wie lange ist die Kündigungsfrist, und was passiert mit der Website, wenn der Vertrag endet.

Ein häufiges Missverständnis: Retainer bedeute, die Website nur zu mieten und nie zu besitzen. Das muss nicht so sein. Ein sauber gebauter Retainer bezahlt laufende Arbeit — nicht das Recht, die eigene Seite behalten zu dürfen. Entscheidend ist, was im Vertrag steht: Wem gehören Texte, Bilder, Domain und Daten nach einer Kündigung.

Conexa Digital arbeitet mit einem festen Monatspreis, dessen Leistungen schriftlich festgehalten sind. Website, Inhalte und Daten gehören dabei Ihnen und lassen sich mitnehmen — der Retainer bezahlt die laufende Betreuung, nicht Ihre Abhängigkeit. Endet die Zusammenarbeit, endet sie geordnet, mit Übergabe statt Neubeginn.

Zum Nachrechnen

Rechnungen werden in Deutschland im Schnitt nach 39,63 Tagen bezahlt, bei einem Zahlungsziel von 32,13 Tagen.

Warum das hierher gehört: Ein Retainer ist eine monatlich wiederkehrende Zahlung, und wiederkehrende Zahlungen sind für beide Seiten planbar — für Sie als feste Kostengröße, für den Dienstleister als verlässlicher Eingang. Genau deshalb ist die Frage nach der Kündigungsfrist die wichtigste beim Retainer: Planbarkeit darf nicht in Gebundenheit umschlagen.

Quelle: Creditreform Zahlungsindikator Deutschland, Winter 2025/26. Grundlage: rund 3,8 Millionen Rechnungsdatensätze.

Häufige Fragen dazu

Heißt Retainer, dass mir die Website nicht gehört?

Nein, das muss nicht so sein. Ein sauber gebauter Retainer bezahlt laufende Arbeit — nicht das Recht, die eigene Seite behalten zu dürfen. Entscheidend ist der Vertrag: Wem gehören Texte, Bilder, Domain und Daten nach einer Kündigung?

Ab wann lohnt sich ein Retainer?

Bei regelmäßigem Bedarf. Zählen Sie ehrlich, wie oft sich im Jahr etwas ändert — wer nur alle paar Jahre eine Anpassung braucht, fährt mit Einzelaufträgen besser. Ändert sich mehrmals im Jahr etwas, ist die feste Betreuung meist günstiger und vor allem schneller.

Noch Fragen? Sprechen Sie uns an

Wir erklären jeden Begriff in Ruhe und ohne Fachchinesisch — und sagen ehrlich, was für Sie sinnvoll ist und was nicht.