Zahlen, die wir selbst gemessen haben
In dieser Branche werden viele Behauptungen weitergereicht, bis sie wie Fakten klingen. Wir schreiben hier nur über das, was wir an einer echten Website nachgemessen haben — meistens an unserer eigenen, weil wir dort in die Rohdaten sehen dürfen. Auch dann, wenn das Ergebnis unangenehm ist.
Woran Sie einen Beitrag mit echter Messung erkennen
- Es steht ein Erhebungszeitraum dabei, nicht nur eine Jahreszahl.
- Die Quelle ist der Urheber der Zahl, nicht ein Artikel, der sie zitiert.
- Die Menge wird genannt: 300.000 Suchbegriffe sind etwas anderes als »eine Studie zeigt«.
- Es steht dabei, wann das Thema NICHT trägt. Wer nur Gründe dafür aufzählt, verkauft.
Wie wir messen
Die meisten Zahlen in dieser Branche sind Zitate von Zitaten. Beim Schreiben des ersten Beitrags hier zitierten mehrere deutsche Fachartikel eine Studie mit einer Zahl, die in dem Artikel, den sie verlinkten, gar nicht stand — sie stammte aus einer späteren Aktualisierung mit einem anderen Erhebungszeitraum. Die Zahl war am Ende richtig, der Weg dahin nicht. Deshalb halten wir uns an vier Regeln, die sich in der eigenen Arbeit bewährt haben.
- Beim Urheber nachlesen, nicht beim WeitererzählerWenn irgendwo »eine Studie zeigt« steht, suchen wir die Studie. Erstaunlich oft stimmt die Zahl, aber der Zeitraum ist ein anderer, die Stichprobe kleiner oder das Land ein anderes.
- Am ausgelieferten Quelltext messen, nicht im RedaktionssystemWas im Baukasten steht und was beim Besucher ankommt, sind zwei Dinge. Wir rufen die Adresse ab, die auch ein Besucher abruft — mit einem Zufallsparameter, damit kein Zwischenspeicher antwortet.
- Die Menge dazuschreiben»Deutlich besser« ist keine Messung. 300.000 Suchbegriffe sind eine. Wo wir selbst erheben, steht dabei, wie viele Seiten, welcher Zeitraum und welches Werkzeug.
- Gegenmessen, bevor wir etwas »behoben« nennenEine Reparatur, die niemand nachgemessen hat, ist eine Behauptung. Das gilt auch dann, wenn der Bau ohne Fehlermeldung durchgelaufen ist.
Woran Sie erkennen, dass wir wissen, was wir tun
Jede Agentur sagt, sie könne SEO. Prüfen lässt sich das selten — deshalb legen wir drei Dinge offen, die man nachrechnen kann. Erstens die Nachweise: 96 bestandene Prüfungen, darunter alle 42 Semrush-Zertifizierungen, alle 14 Google-Skillshop-Prüfungen und 24 von HubSpot. Jede einzelne hat eine öffentliche Prüf-Adresse, die ohne Anmeldung funktioniert. Fragen Sie danach, wir schicken Ihnen die Liste.
Zweitens die Arbeit an Kundenseiten. Landhaus Schend stand in den 28 Tagen bis zum 11. September 2026 bei 594 Klicks aus der Google-Suche, einer Klickrate von 14,6 Prozent und einer durchschnittlichen Position von 6,6 — gemessen in der Google Search Console des Hauses, nicht geschätzt. Für den Suchbegriff »Landhaus Schend« liegt die Position bei 1,4.
Und drittens eigene Daten statt fremder Behauptungen: Für unsere Arbeit an KI-Sichtbarkeit haben wir 1.249 Suchergebnisseiten ausgewertet — auf 659 davon stand bereits eine KI-generierte Antwort über dem ersten Treffer. Diese Zahl hat sonst niemand im deutschen Markt veröffentlicht. Wer prüfen will, ob wir etwas können, hat damit mehr in der Hand als mit einer Referenzliste. Und wenn Sie eine unserer Messungen widerlegen, korrigieren wir den Beitrag und schreiben dazu, was sich geändert hat.
Alle Beiträge
Sie suchen eine Antwort statt einer Messreihe?
Dann sind Sie im Ratgeber besser aufgehoben. Dort stehen zwanzig wiederkehrende Fragen zu Website, Google und Werbebudget — mit Rechenweg und ohne Datumsbezug.
Zum Ratgeber