Zum Inhalt springen
Alle Ratgeber
Ablauf

Wie lange dauert eine neue Website?

Sechs bis acht Wochen sind realistisch, wenn die Inhalte stehen. Der Bau ist dabei selten der Engpass — gewartet wird fast immer auf Texte, Fotos und Rückmeldungen. Diese Seite zeigt, woraus sich die Zeit zusammensetzt, welche drei Dinge sie zuverlässig verlängern und was Sie vorbereiten können, um sie zu verkürzen.

Zuletzt geprüft am 12. August 2026 · Conexa Digital

Woraus sich die Zeit zusammensetzt

Die Angaben sind Erfahrungswerte für ein Projekt bis etwa sechs Seiten. Größere Vorhaben verschieben vor allem die mittleren Schritte.

  1. Woche 1: Klären, was die Seite leisten soll

    Wer soll anfragen, wofür, und was muss die Seite dafür beantworten. Ohne diesen Schritt entsteht eine Seite, die gut aussieht und nichts bewirkt. Das ist meist ein Gespräch plus eine schriftliche Zusammenfassung, die Sie bestätigen.

  2. Woche 2–3: Struktur und Entwurf

    Welche Seiten es gibt, was worauf folgt, wie es aussieht. Hier fällt die erste Entscheidung, die Sie treffen müssen — je schneller die Rückmeldung, desto früher geht es weiter.

  3. Woche 3–5: Inhalte und Bau

    Texte, Bilder, Umsetzung. Diese beiden Stränge laufen parallel; deshalb ist der Text nur dann kein Engpass, wenn er zu Beginn dieser Phase vorliegt. Kommen die Inhalte später, verschiebt sich alles Nachfolgende um denselben Betrag.

  4. Woche 5–6: Prüfen und korrigieren

    Alle Seiten am Handy und am Rechner durchgehen, Formulare testen, Ladezeit messen, Rechtstexte prüfen. Dafür sind bei uns zwei Korrekturschleifen pro Seite vorgesehen — mehr ist möglich, kostet aber Zeit und Geld.

  5. Woche 6–8: Live-Schaltung und Nachlauf

    Domain verbinden, Verschlüsselung einrichten, Suchmaschinen-Zugang anlegen, letzte Prüfung. Danach die ersten Wochen beobachten, ob Formulare ankommen und ob Google die Seiten aufnimmt.

Was den Zeitplan zuverlässig sprengt

Drei Ursachen erklären fast jede Verzögerung, die wir erlebt haben — alle drei liegen nicht am Bau.

Texte, die niemand geschrieben hat

Der häufigste Fall. »Die Texte machen wir noch schnell selbst« verlängert Projekte regelmäßig um Wochen, weil das Schreiben zwischen dem Tagesgeschäft liegen bleibt. Wer das kennt, sollte die Texterstellung von Anfang an vergeben.

Fehlende Fotos

Echte Bilder vom Betrieb, vom Team, von der Arbeit. Ein Fototermin will geplant sein, und Symbolbilder aus Datenbanken wirken auf jeder zweiten Seite derselben Branche. Wer keine hat, sollte den Termin früh setzen, nicht am Ende.

Entscheidungen, die niemand trifft

Wenn Rückmeldungen mehrere Wochen brauchen oder mehrere Personen unabgestimmt kommentieren, steht das Projekt. Legen Sie vorher fest, wer entscheidet — eine Person mit Rückendeckung ist schneller als ein Gremium.

Was Sie vorher besorgen können

Wer diese Punkte vor dem Start beisammen hat, verkürzt den Ablauf spürbar — unabhängig davon, wer die Seite baut.

  • Zugang zur Domain (oder die Information, bei wem sie registriert ist)
  • Logo in einem Format, das sich verlustfrei skalieren lässt — sonst wird es am Bildschirm unscharf
  • Fotos vom Betrieb, vom Team und von der Arbeit; lieber echt und unperfekt als aus der Bilddatenbank
  • Die Fragen, die Kunden Ihnen am Telefon regelmäßig stellen — sie sind die beste Grundlage für Inhalte und FAQ
  • Angaben fürs Impressum: Rechtsform, Registernummer, Umsatzsteuer-ID, Aufsichtsbehörde bei erlaubnispflichtigen Berufen
  • Falls vorhanden: Zugang zum bestehenden Google-Unternehmensprofil

Wann es länger dauert — und das richtig so ist

  • Wenn noch unklar ist, was das Angebot sein soll. Eine Website macht ein unfertiges Geschäftsmodell nicht fertig, sie macht es nur sichtbar.
  • Bei erlaubnispflichtigen Berufen mit Werbebeschränkungen — Ärzte, Anwälte, Handwerk mit Meisterpflicht. Die rechtliche Prüfung braucht ihre Zeit, und sie zu überspringen ist teurer als zu warten.
  • Wenn eine bestehende Seite mit vielen Unterseiten umzieht. Dann kommen Weiterleitungen dazu, damit bestehende Platzierungen nicht verloren gehen.

Häufige Fragen

Geht es auch schneller?

Ja, wenn Inhalte und Fotos vollständig vorliegen und Entscheidungen zügig fallen. Wir nennen bewusst keine Standardlaufzeit unterhalb von sechs Wochen, weil die knappen Zusagen in dieser Branche fast immer auf Kosten der Prüfung gehen — und weil wir nichts zusagen wollen, was von Ihrer Zuarbeit abhängt.

Was passiert mit meiner alten Website währenddessen?

Sie bleibt online, bis die neue fertig ist. Umgeschaltet wird an einem Tag, an dem jemand erreichbar ist — nicht freitagnachmittags. Bestehende Adressen werden dabei auf die passenden neuen weitergeleitet, damit Verweise und Platzierungen erhalten bleiben.

Wie viel Zeit muss ich selbst einplanen?

Erfahrungsgemäß fünf bis zehn Stunden über das ganze Projekt: das erste Gespräch, Zuarbeit von Inhalten und Bildern, zwei bis drei Rückmelderunden, die Abnahme. Wenn Sie die Texte selbst schreiben, kommen je nach Umfang deutlich mehr dazu.

Wann kommen die ersten Anfragen über die neue Seite?

Das hängt davon ab, ob Sie gefunden werden. Bestehende Kunden und Empfehlungen finden die Seite sofort. Neue Sichtbarkeit über Suchmaschinen braucht Zeit: erste messbare Bewegungen nach drei bis vier Monaten, belastbare Ergebnisse nach sechs bis zwölf. Wer schneller Anfragen braucht, kombiniert den Start mit bezahlten Anzeigen.

Weiterlesen

Offene Frage geblieben?

Schreiben Sie uns, was in Ihrem Fall unklar ist. Sie bekommen eine erste Orientierung — auch dann, wenn die Antwort lautet, dass Sie uns dafür nicht brauchen. Eine Rechtsberatung ist das nicht.

Frage stellen

Server in Deutschland

Der Server steht bei Hetzner in Nürnberg — bei uns Standard, kein Aufpreis. Ausgeliefert wird über ein weltweites Netz, damit die Seite überall schnell lädt.

DSGVO von Anfang an

Datenschutz nach EU-Recht, in jede Zeile eingebaut.

Verschlüsselt

TLS-Übertragung, Zugänge geschützt, Backups gesichert.

Ihre Daten gehören Ihnen

Kein Vendor-Lock-in — jederzeit exportierbar.