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MessdienstleisterIn Entwicklung

Warmio OS

Warmio OS deckt den kompletten Ablauf eines Messdienstleisters ab — von der Geräte- und Zählerverwaltung über Fernablesung und gesetzeskonforme Heizkostenabrechnung bis zur unterjährigen Verbrauchsinformation für Mieter. Sie wissen jederzeit, wo Ihre Daten liegen.

Dieses Produkt ist noch in Entwicklung — der Funktionsumfang unten zeigt, was geplant ist. Fragen Sie uns nach dem aktuellen Stand — oder steigen Sie früh ein.

Geräte & Ablesung

  • Geräte- und Zählerverwaltung (Heizung, Warm-/Kaltwasser, Wärmemenge) mit Standort und Seriennummer
  • Funk-/Fernablesung (Smart Metering, walk-by) und mobile manuelle Erfassung
  • Eichfristen-Überwachung und Gerätetausch-Planung
  • Zwischenablesung bei Nutzerwechsel

Abrechnung

  • Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung (Grund-/Verbrauchsanteil)
  • Betriebs- und Nebenkostenabrechnung
  • CO₂-Kostenaufteilung nach CO2KostAufG (Vermieter/Mieter)
  • Rechnungsstellung und Zahlungsabgleich

Liegenschaften & Kommunikation

  • Liegenschafts- und Objektverwaltung (Gebäude, Wohneinheiten, Eigentümer/Verwalter)
  • Unterjährige Verbrauchsinformation an Mieter (gesetzliche Pflicht)
  • Mieter- und Eigentümerportal, Schnittstellen zu Hausverwaltungen
  • Gesetzeskonforme Archivierung, Daten in der EU, DSGVO-konform

Überblick über den Funktionsumfang. Der konkrete Zuschnitt wird pro Kunde festgelegt — sprechen Sie uns an, was Sie für Ihre Branche brauchen.

Wer Heizkosten und Wasser für die Wohnungswirtschaft abrechnet, kennt den Rhythmus der Branche: Das Jahr läuft ruhig, bis die Abrechnungsperiode endet — dann müssen Ablesewerte in großer Zahl erfasst, Nutzerwechsel nachvollzogen und Abrechnungen erstellt werden, während die Hausverwaltungen auf Ergebnisse warten. Fehlende Ablesungen, unvollständige Angaben zu Ein- und Auszügen und Rückfragen zu einzelnen Positionen kosten in dieser Phase die meiste Zeit — oft fällt erst beim Erstellen der Abrechnung auf, dass ein Wert fehlt oder nicht plausibel ist. Und jede Abrechnung, die beim Mieter Fragen aufwirft, kommt als Reklamation über die Verwaltung zurück auf den eigenen Schreibtisch.

Der Markt der Messdienste ist historisch geprägt: wenige große Anbieter, über Jahrzehnte gewachsene Systeme, Geräte und Software oft aus einer Hand und aufeinander abgestimmt — aber schwer zu wechseln. Kleinere Messdienste arbeiten häufig mit einer Mischung aus Branchensoftware, Tabellen und Papier, weil zeitgemäße Werkzeuge für ihre Betriebsgröße fehlen. Gleichzeitig sind die Anforderungen gestiegen: Funkablesung wird zum Standard, unterjährige Verbrauchsinformationen sind gefordert, und die Wohnungswirtschaft erwartet, Daten digital statt als Papierstapel zu erhalten.

Ein System für Messdienstleister müsste Liegenschaften, Geräte, Ablesewerte und Abrechnungen in einem durchgehenden Ablauf führen. Zählerstände sollten dort ankommen, wo sie gebraucht werden, ohne Zwischenschritte über Listen und manuelle Übertragungen. Nutzerwechsel würden einmal erfasst und wären damit in der Abrechnung berücksichtigt, und die Hausverwaltung könnte den Stand einer Abrechnung selbst einsehen, statt telefonisch nachzufragen. Fehlende Werte fielen früh auf, nicht erst kurz vor dem Abgabetermin — und ließen sich klären, solange dafür noch Zeit ist.

Besonders wichtig ist die Nachvollziehbarkeit. Eine Heizkostenabrechnung verteilt reale Kosten auf reale Haushalte; jeder Wert muss sich bis zur einzelnen Ablesung zurückverfolgen lassen, wenn ein Mieter oder eine Verwaltung nachfragt. Eine Abrechnung, die das kann, erspart lange Diskussionen — eine, die es nicht kann, beschädigt das Vertrauen in den Messdienst. Dazu kommt der Datenschutz: Verbrauchsdaten lassen Rückschlüsse auf das Leben in einer Wohnung zu und verlangen einen sorgfältigen Umgang nach der Datenschutz-Grundverordnung. Warmio OS ist deshalb mit einer Datenhaltung in der EU geplant, mit offener Technik ohne Bindung an einen bestimmten Anbieter.

Warmio OS ist in Entwicklung und noch bei keinem Messdienst im Einsatz. Der geplante Ansatz: ein System, das den Weg vom Ablesewert zur fertigen Abrechnung dokumentiert abbildet und Messdiensten wie Verwaltungen denselben, aktuellen Stand zeigt. Wir bauen es Schritt für Schritt und richten den Entwurf am Arbeitsalltag der Branche aus, nicht an Funktionslisten. Wenn Sie wissen möchten, wo die Entwicklung steht, fragen Sie uns — Sie bekommen eine ehrliche Antwort, keinen Prospekt.

Zum Nachrechnen

Nur 10,8 % der Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten nutzen ein CRM aus der Cloud — E-Mail dagegen 38,7 %.

Bei Messdienstleistern bedeutet das in der Praxis: Zählerstände, Abrechnungen und Kundenkommunikation liegen häufig in getrennten Systemen oder Tabellen. Das funktioniert, solange dieselbe Person alles überblickt — und wird zum Problem, sobald sie ausfällt oder das Gebiet wächst.

Quelle: Eurostat, Tabelle isoc_cicce_use, Deutschland 2025, Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten.

Sicher gebaut, EU-souverän

Server in Deutschland

Der Server steht bei Hetzner in Nürnberg — bei uns Standard, kein Aufpreis. Ausgeliefert wird über ein weltweites Netz, damit die Seite überall schnell lädt.

DSGVO von Anfang an

Datenschutz nach EU-Recht, in jede Zeile eingebaut.

Verschlüsselt

TLS-Übertragung, Zugänge geschützt, Backups gesichert.

Ihre Daten gehören Ihnen

Kein Vendor-Lock-in — jederzeit exportierbar.